Gear, Hamburg, MoJo

Newsroom 360 with Theta S

28 Jan , 2016   Video

At NDR Hamburg, I have played around with Ricoh´s Theta S a little – a consumer, easy to handle 360 camera for just under 400 €. The results are best viewed on mobile phones as you get the nice feeling of really looking around in the room. Make sure you watch it in best resolution (1080p – sometimes you might have to change youtube settings). The sound was recorded seperately on a mobile phone with Rode SmartLav+ and EasyVoiceRecorder. The whole package was assembled with (yes!) Windows Movie Maker. A quick workflow actually, and one that worked quite well. In my experience, it´s rather about longer shots and scenes to be able to explore a room, and about walking around in the picture. This little experiment consits of only two transitions, three scenes in about 1´30 minutes.

Hamburg, MoJo

Android, iPhone, Lumia – music brings them all together!

2 Dez , 2015   Video

It was a little experiment. I met Torben Tietz at a sofa concert my wonderful wife organized for my birthday (must have been the 23rd or so this year). Torben played a great gig in our garden – and made me think of how I could bring two passions together: music and #mojo. Not so difficult: We agreed to film a music video for one of his songs at his little studio in Hamburg, at „106Hz„. I used four smartphones – two Androids (Nexus 6, Honor 7), an iPhone 6 and a Lumia 930. And no, the room didn´t explode when they all met. The opposite happened: It all went smoothly and harmonic (with the iPhone being responsible for the need of some last-minute transcoding before editing on laptop with Premiere Pro). Torben made it easy choosing a black and white video so I had no problems with colour matching. I filmed with FilmicPro, the FilmicPro Beta for Android and CinemaFV5. On Lumia, I used the generic Windows camera. I enjoyed it (so much that we even recorded a second video, see below) – hope you will, too.

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Hamburg, MoJo

8 Journalists, 4 iPhones, one big experiment

24 Jun , 2015  

The outset might have been a little bold: We wanted to try out the possibilities of mobile journalism for a regional newsroom. And we wanted to do it with colleagues who had quite some journalistic experience, but hadn´t tried reporting from their mobile phones yet. The goal was to produce a proper special edition of our regional news. It wouldn´t go out on air, but we would use the studio crew, our known workflows and structures. The only thing that was different: The whole content should be produced on smartphones. Would it work?

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Summer (yes!) in Hamburg

5 Jun , 2015   Video

A little bit of mobile journalism: Filmed with FilmicPro on iPhone5 with iRigPre & Rode NTG1, edited and overvoiced on location with iMovie. Took about 2 hours.

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Rot-Grüne Einigung

7 Apr , 2015   Video

Rot und Grün haben ihren Koalitionsvertrag vorgestellt: Die Kollegen Jürgen Kreller, Jürgen Heuer und Telsche Zuleger bewerten, wer gewonnen und wer verloren hat.

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8 Reporter, 4 iPhones und eine Sturmflutübung

29 Sep , 2014  

NDR-Reporterin Elena Kuch ist in die Knie gegangen: Sie interviewt Matz Trunwald. Der 12-Jährige sitzt im grünen T-Shirt auf einer Holzbank in der Notunterkunft Nord und vermutet: „Das Hochwasser macht wahrscheinlich unseren Laptop kaputt und alles zu Hause, was mit Strom läuft.“

Our equipment (3)Das Mikrofon, in das er spricht, ist über ein Kabel mit einem iPhone5 verbunden. Elena Kuchs Kollegin Marie Marzahn hält das Smartphone – und versucht, Matz Trunwald gut in Szene zu setzen. Denn das iPhone ist das einzige Produktionsmittel, mit dem Kuch und Marzahn über die Katastrophenschutzübung der Hamburger Innenbehörde berichten – für eine Probesendung des Hamburger Newsrooms.

Die Herausforderung: Acht Journalisten in vier Teams sollen Berichte und Live-Schalten ausschließlich über das iPhone produzieren. Der britische Nachrichtenkanal „Skynews“ und andere Sender im europäischen Ausland nutzen diese Produktionsform schon seit Längerem im Redaktionsalltag. Der NDR wollte für seinen Hamburger Newsroom herausfinden, wie gut sich Nachrichtenjournalismus mit dem iPhone produzieren lässt – der Workshop war vor allem eines: ein großes Experiment.

Our equipmentKnappe drei Stunden lang erhielten die Reporter am Vorabend der Übung eine Einweisung in die Programme, mit denen das iPhone zum mobilen Reportergerät wird. Am nächsten Morgen verteilten sie sich schon auf vier Schauplätze einer Katastrophenschutzübung: In den Bezirken Nord und Wandsbek waren Krisenstäbe eingerichtet worden, die jeweils eine Notunterkunft für die Betroffenen einer schweren Sturmflut einrichten und betreiben mussten.

Mehr als 200 Freiwillige nahmen an der Übung teil. In zwei Stunden filmten die Reporter vor Ort kurze Nachrichtenfilme (per FilmicPro), die sie auf dem Smartphone schneiden (Pinnacle Studio) und vertonen sollten. Über die ARD-Reporterapp (VizReporter) luden sie die fertige Filme hoch.

Im Newsroom schauen Kollegen nervös auf ihre Bildschirme: Das Hochladen der Nachrichtenfilme braucht Zeit, die blauen Balken wachsen nur langsam. Immer wieder bricht ein Upload ab. Schließlich jedoch sind viel Filme online.

Livelink to studio via Dejero kleinIn der Notunterkunft Nord am Alsterredder machen sich Michael Storfner und Kolja Robra unterdessen für ihre Liveschalte fertig – auch das nur über das Smartphone. „Wir haben kein Netz“, stellt Storfner mit Schreck fest. Schnell laufen sie über das Schulgelände, auf dem die Notaufnahme eingerichtet wurde. „Hier klappt es“, ruft Kolja Robra erleichtert. „Etwas mehr Luft über dem Kopf“, bittet in die Regie in Lokstedt. Kolja Robra richtet die iPhone-Kamera einen Tick höher aus, dann drückt der den „On Air“-Knopf. Wenig später spricht Moderator Jörg Boecker Michael Storfner aus dem Studio an. „Wie ist die Lage in der Notunterkunft Nord?“

Für die Live-Schalten hat die Abteilung „Außenübertragung Fernsehen“ eigens zusätzliche Technik installiert: Zwei Server in der AÜ empfangen die Signale der Apps von zwei Anbietern – LiveU und Dejero –, die auf den Telefonen der Reporter installiert sind. Diese Apps können die LTE-Mobilfunkverbindung und ein W-Lan-Netzwerk gleichzeitig nutzen.

Auf Sendung ist gerade Daniel Sprehe. In der Regie muss der Toningenieur eifrig nachsteuern, um einen ordentlichen Ton auf den Sender zu bringen – es klappt. Die Bildqualität ist ausrecichend. „Soweit unsere Sondersendung zum Jahrhunderthochwasser in Hamburg“, schließt Jörg Boecker die Sendung. Erleichtert entspannen sich alle Beteiligten in der Regie und vor Ort. Knapp 15 Minuten Sondersendung hat der Newsroom ausschließlich mit iPhones produziert. In einer zweiten Sendung gab es größere Verbindungsprobleme bei den Live-Schalten.

Our equipment (15)Das Fazit: Es ist faszinierend, wie gut die Technik schon ist. Für den Fall von ‚Breaking News‘, für die erste Stunde eines Ereignisses, taugen Smartphones durchaus, um die schnelle Berichterstattung von vor Ort zu ergänzen. Entscheidend ist die Netzabdeckung: Mit ihr steht und fällt der Erfolg von „mobile journalism“. FilmicPro liefert gute Bilder, Pinnacle Studio bietet gute Möglichkeiten für Schnitt und Vertonung. Allerdings fielen beim Ausspielen in die Camera Roll des iPhone kleinere Bildstörungen auf. Pinnacle Studio arbeitet daran und empfiehlt, ggf. nicht im Modus „Beste“, sondern nur mit „Bessere Qualität“ zu speichern. zudem hat der Workshop aber gezeigt, mit wie viel Energie und Enthusiasmus alle Beteiligten aus Produktion und Technik ein solches Experiment begleiten.

This article was published in a longer version and in English here.